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Natur pur
Der Hufeisenhof wird Sie begeistern durch seine idyllische Alleinlage, umgeben von Wäldern des Spessart. Erinnerungen an die Zeit der sagenumwobenen Spessarträuber werden hier wach.
Doch nicht nur die Spessarträuber streiften hier durch die Wälder, auch Napoleon lagerte hier und gab diesem Grundstück seinen Namen, der auf alten Lageplänen zu lesen ist. »Der Tränktrog« - hier waren die Pferde seines Heeres untergebracht und unweit des Hufeisenhofes, nämlich am »Hufeisen« war der Hufbeschlagplatz für die Pferde eingerichtet.
1945 - längst vergessen und zugewuchert wurde dieser Platz durch einen großen Mann der deutschen Industriegeschichte wiederentdeckt.
Herr Franz Wolff-Limpert, Begründer der Sidol Werke Köln baute 1948 ein Erholungsheim für die Familien, die in seinen Werken arbeiteten.
Der Bau gleich nach dem Krieg gestaltete sich sehr schwierig, denn was die Arbeiter tagsüber aufbauten wurde nachts wieder abgebaut und weiterverkauft oder zum privaten Hausbau benutzt.
Vom Hufeisenhof, wohl eine der größten örtlichen Baustellen nach dem Krieg, gibt es durch den Wald gut erhaltene Pfade in die nahegelegenen Ortschaften, auf denen die am Bau beteiligten Arbeiter Ihren Marsch von und zur Arbeit bewältigen mußten.
Auch der Wall der eigens angelegten Feldbahn, auf der die Sandsteine aus dem Sandsteinbruch oberhalb des Hufeisenhofes abtransportiert wurden, ist noch zu erkennen.
1958 wurde der Hufeisenhof an den evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main verkauft und diente als Freizeit- und Ferienheim.
1972 wurde das große Bettenhaus im modernen Stil der 70er Jahre angebaut. Zur Jahrhundertwende erwarb die Familie Reußwig den Hufeisenhof.
Umfangreiche Umbau und Sanierungsmaßnahmen im Bettenhaus wurden ausgeführt. Der ältere Teil des Hufeisenhofes blieb weitestgehends unberührt.
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